Wasser und Umwelt

Aktuell laufende oder kürzlich abgeschlossene Projekte

 

Windisch: Sanierung Deponie Fröschegräbe

Die Steinmann Ingenieure und Planer AG hat den Auftrag erhalten, die Projekt- und Bauleitung für die Sanierung der Deponie Fröschegräbe zu übernehmen. Dies umfasst folgende Leistungen:

- Planung der Rekultivierungsmassnahmen
- Planung der Baustellenerschliessung
- Submission
- Einholen der Bewilligungen
- Baukoordination und Kontrollen

Unterstützt wird unsere Bauleitung durch die Jäckli Geologie AG, welche das Sanierungsprojekt ausgearbeitet hat und den Deponieaushub kontrolliert und triagiert.
Die Sanierung Deponie Fröschegräbe liegt in einem Gebiet mit mehreren übereinander liegenden Schutzgebieten von nationaler oder regionaler Bedeutung. Verschiedenste Interessen sind zu berücksichtigen und das Zeitfenster für eine mögliche Sanierung ist sehr klein.

Weiter Details sind unter folgendem Bericht der Gemeinde Windisch nachzulesen.
In den Medien wurde folgend über das Projekt berichtet:

SRF: Geschützter Wald muss wegen Deponie-Sanierung weichen
SRF: Der Auenwald muss leiden, damit es dem Grundwasser besser geht. 
SRF: Bäume roden, um Abfall los zu werden

Rüfenach: digitaler GEP 2. Generation

Mit der Erstellung des Generellen Entwässerungsplans wird im Auftrag der Gemeinde Rüfenach aufgezeigt, wie das Abwasser unter Beachtung von ökologischen und ökonomischen Aspekten abzuleiten ist.

In drei Phasen wurden Zustandsberichte erstellt, ein Entwässerungskonzept erarbeitet und Massnahmen geplant. Das Abwassernetz wurde hydrodynamisch modelliert. Der GEP 2. Generation berücksichtigt nicht nur neue Rahmenbedingungen des Gewässerschutzes, sondern steht auch im Zeichen der Digitalisierung. Steinmann hat den GEP Rüfenach als ersten im Kanton Aargau komplett digital in einer zentralen Datenbank erstellt. 

 

Effingen: Neubau Regenbecken 

Die Gemeinde Effingen entwässert das gesamte Baugebiet über ein Regenbecken. Da das alte Becken zu klein war, wurde der Effingerbach zu oft durch direkt eingeleitetes verschmutztes Wasser belastet.

Ein neues Regenbecken mit einem mehr als doppelt so grossen Nutzvolumen von ca. 150 m3 kann das Wasser grösserer Regenereignisse fassen und mindert so die Belastung des Effingerbachs. Im Regenbecken findet eine Behandlung des Regenwassers statt (Sedimentation und Rückhalt von Schwimmstoffen). Eine Spülkippe mit einem Fassungsvermögen von 400 l dient der Reinigung des Regenbeckens nach erfolgter Entleerung. Angespülte Amphibien können über einen Amphibienausstieg das  Becken geschützt verlassen.

Steinmann hat das Regenbecken dimensioniert, projektiert und leitet die Ausführung. Speziell dabei ist, dass das Becken teilweise im Grundwasserspiegel liegt und die Abwasserführung über die ganze Bauphase funktionieren musste.

Bözberg: Sanierung Deponie Uelbach

Die ehemalige Deponie Uelbach ist im Kataster der belasteten Standorte eingetragen. Im Rahmen der durchgeführten historischen und technischen Untersuchung wurde ein Sanierungsbedarf in Bezug auf das Schutzgut Oberflächengewässer aufgezeigt. Der Lochmattgraben verlief eingedolt direkt durch den Deponiekörper, die Dolung war schadhaft und drohte zusammenzubrechen. Auf dieser Grundlage wurden ein Sanierungsvariantenstudium und anschliessend ein Sanierungsprojekt der Bestvariante erarbeitet. Das Projekt sah vor, die schadhafte Dolung aufzuheben und den Bach offen über den Deponiekörper zu leiten. Um das Bachwasser klar vom Deponiekörper zu trennen wurde eine Lehmschicht mit einer Mächtigkeit von 0.5 m in das Aushubprofil eingebracht. Bei der Planung und Ausführung wurde besonderer Wert auf eine naturnahe Gestaltung des Standortes gelegt.

Brugg: Altlastenuntersuchung ehemalige chemische Reinigung

Die Steinmann Ingenieure und Planer AG wurde im Rahmen einer Umnutzung beauftragt, die Parzelle einer ehemaligen chemischen Reinigung in Brugg nach den Vorgaben der Altlasten-Verordnung zu untersuchen. Dazu wurde zunächst eine historische Untersuchung durchgeführt (Sichtung und Auswertung von Archivmaterial, Befragung von Zeitzeugen). Als Ergebnis konnte nicht ausgeschlossen werden, dass in der Vergangenheit schädliche Einwirkungen auf die Schutzgüter Grundwasser, Luft und Boden stattgefunden haben. Auf Grundlage der Ergebnisse wird derzeit eine technische Untersuchung durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurden Analysen der Raumluft, der Gebäudesubstanz sowie des Bodens durchgeführt. Gegenwärtig findet zusätzlich eine Grundwassermesskampagne statt