Wasser und Umwelt

Aktuell laufende oder kürzlich abgeschlossene Projekte

 

Mönthal: Untersuchung und Beurteilung Fliessgewässer für Inertdeponie

In der Gemeinde Mönthal im Kanton Aargau ist die Inbetriebnahme einer Inertstoffdeponie geplant. Das Deponiesickerwasser soll dabei ins nahe gelegene Fliessgewässer „Schmittenbach“ eingeleitet werden. Die Anforderungen an das Deponiesickerwasser werden aufgrund des Ursprungszustands des betroffenen Fliessgewässers festgelegt. Zur Erfassung des Ursprungszustands hat Steinmann das Gewässer anhand chemisch-physikalischer Eigenschaften sowie anhand des äusseren Aspekts untersucht und bewertet.

Hausen/Lupfig: Lärmgutachten Campus Reichhold HIAG

Auf dem ehemaligen Industrieareal der Reichhold-Chemie wird eine Arbeitszone realisiert. Bezüglich der neu geplanten Erschliessungsstrassen und des zu erwartenden Mehrverkehrs auf den bestehenden Verkehrsanlagen hat Steinmann überprüft, ob die Anforderungen von Art. 7 und Art. 9 der Lärmschutzverordnung eingehalten werden.

Niederrohrdorf: Bachöffnung Mülibach 

Das wichtigste Fliessgewässer der Gemeinde Niederrohrdorf, der Mülibach, fliesst innerhalb des Siedlungsgebiet in weiten Teilen in Dolungen. Steinmann hat auf einer Länge von knapp 100 Metern im Rahmen eines Vorprojekts geprüft ob und wie eine Bachöffnung möglich ist.

Abwasserverband Region Baden Wettingen: VGEP Datenbewirtschaftung und Hydrodynamik

Für den Abwasserverband Region Baden Wettingen erarbeiten wir ein Datenbewirtschaftungskonzept für die Ersterfassung und Nachführung der GEP-Daten. Basierend auf den Geodaten berechnen wir die Hydrodynamik für alle primäre Abwasseranalge (PAA) im Verbandsgebiet.
Dabei setzen wir konsequent standardisierte Schnittstellen und Daten-Workflows ein. Dies Digitalisierung des VGEP erhöht den Nutzen durch bessere Nachführbarkeit und Verfügbarkeit für die Nutzer.

Windisch: Sanierung Deponie Fröschegräbe

Die Steinmann Ingenieure und Planer AG hat den Auftrag erhalten, die Projekt- und Bauleitung für die Sanierung der Deponie Fröschegräbe zu übernehmen. Dies umfasst folgende Leistungen:

- Planung der Rekultivierungsmassnahmen
- Planung der Baustellenerschliessung
- Submission
- Einholen der Bewilligungen
- Baukoordination und Kontrollen

Unterstützt wird unsere Bauleitung durch die Jäckli Geologie AG, welche das Sanierungsprojekt ausgearbeitet hat und den Deponieaushub kontrolliert und triagiert.
Die Sanierung Deponie Fröschegräbe liegt in einem Gebiet mit mehreren übereinander liegenden Schutzgebieten von nationaler oder regionaler Bedeutung. Verschiedenste Interessen sind zu berücksichtigen und das Zeitfenster für eine mögliche Sanierung ist sehr klein.

Weiter Details sind unter folgendem Bericht der Gemeinde Windisch nachzulesen.
In den Medien wurde folgend über das Projekt berichtet:

SRF: Geschützter Wald muss wegen Deponie-Sanierung weichen
SRF: Der Auenwald muss leiden, damit es dem Grundwasser besser geht. 
SRF: Bäume roden, um Abfall los zu werden

Rüfenach: digitaler GEP 2. Generation

Mit der Erstellung des Generellen Entwässerungsplans wird im Auftrag der Gemeinde Rüfenach aufgezeigt, wie das Abwasser unter Beachtung von ökologischen und ökonomischen Aspekten abzuleiten ist.

In drei Phasen wurden Zustandsberichte erstellt, ein Entwässerungskonzept erarbeitet und Massnahmen geplant. Das Abwassernetz wurde hydrodynamisch modelliert. Der GEP 2. Generation berücksichtigt nicht nur neue Rahmenbedingungen des Gewässerschutzes, sondern steht auch im Zeichen der Digitalisierung. Steinmann hat den GEP Rüfenach als ersten im Kanton Aargau komplett digital in einer zentralen Datenbank erstellt. 

 

Effingen: Neubau Regenbecken 

Die Gemeinde Effingen entwässert das gesamte Baugebiet über ein Regenbecken. Da das alte Becken zu klein war, wurde der Effingerbach zu oft durch direkt eingeleitetes verschmutztes Wasser belastet.

Ein neues Regenbecken mit einem mehr als doppelt so grossen Nutzvolumen von ca. 150 m3 kann das Wasser grösserer Regenereignisse fassen und mindert so die Belastung des Effingerbachs. Im Regenbecken findet eine Behandlung des Regenwassers statt (Sedimentation und Rückhalt von Schwimmstoffen). Eine Spülkippe mit einem Fassungsvermögen von 400 l dient der Reinigung des Regenbeckens nach erfolgter Entleerung. Angespülte Amphibien können über einen Amphibienausstieg das  Becken geschützt verlassen.

Steinmann hat das Regenbecken dimensioniert, projektiert und leitet die Ausführung. Speziell dabei ist, dass das Becken teilweise im Grundwasserspiegel liegt und die Abwasserführung über die ganze Bauphase funktionieren musste.

Bözberg: Sanierung Deponie Uelbach

Die ehemalige Deponie Uelbach ist im Kataster der belasteten Standorte eingetragen. Im Rahmen der durchgeführten historischen und technischen Untersuchung wurde ein Sanierungsbedarf in Bezug auf das Schutzgut Oberflächengewässer aufgezeigt. Der Lochmattgraben verlief eingedolt direkt durch den Deponiekörper, die Dolung war schadhaft und drohte zusammenzubrechen. Auf dieser Grundlage wurden ein Sanierungsvariantenstudium und anschliessend ein Sanierungsprojekt der Bestvariante erarbeitet. Das Projekt sah vor, die schadhafte Dolung aufzuheben und den Bach offen über den Deponiekörper zu leiten. Um das Bachwasser klar vom Deponiekörper zu trennen wurde eine Lehmschicht mit einer Mächtigkeit von 0.5 m in das Aushubprofil eingebracht. Bei der Planung und Ausführung wurde besonderer Wert auf eine naturnahe Gestaltung des Standortes gelegt.

Brugg: Altlastenuntersuchung ehemalige chemische Reinigung

Die Steinmann Ingenieure und Planer AG wurde im Rahmen einer Umnutzung beauftragt, die Parzelle einer ehemaligen chemischen Reinigung in Brugg nach den Vorgaben der Altlasten-Verordnung zu untersuchen. Dazu wurde zunächst eine historische Untersuchung durchgeführt (Sichtung und Auswertung von Archivmaterial, Befragung von Zeitzeugen). Als Ergebnis konnte nicht ausgeschlossen werden, dass in der Vergangenheit schädliche Einwirkungen auf die Schutzgüter Grundwasser, Luft und Boden stattgefunden haben. Auf Grundlage der Ergebnisse wird derzeit eine technische Untersuchung durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurden Analysen der Raumluft, der Gebäudesubstanz sowie des Bodens durchgeführt. Gegenwärtig findet zusätzlich eine Grundwassermesskampagne statt